EUO-MODELL-2018_Logo.gif

EURO MODELL 2022
Plastik- u. Kartonmodellbauausstellung
der Modellbaufreunde Ried im Innkreis

SONDERTHEMEN 2022

Hallo Modellbaufreunde!
Hier die Ausstellungs-Sonderthemen für unsere Ausstellung vom 15. - 16 Oktober 2022.

Wir sind überzeugt davon das die beiden Themen eine Fülle von Modellen bringen wird da es von diesen Modellen oder Firmen eine
große Anzahl an Bausätzen gibt.
logo-heinkel-01.png

100 Jahre Heinkel Flugzeuge / 1922 - 2022

Ernst Heinkel gründete am 1. Dezember 1922 die Ernst Heinkel Flugzeugwerke Warnemünde. Die ersten Flugzeuge waren die Schwimmerflugzeuge HE 1 und HE 2, deren Lieferung trotz der Auflagen der Siegermächte des Ersten Weltkriegs durch die Zusammenarbeit mit dem Kapitänleutnant a. D. Walter Hormel möglich wurde, und die Ende 1923 beginnende Entwicklung des Schulflugzeuges HE 3, das von Chefkonstrukteur Karl Schwärzler (1901–1974) entworfen wurde.  Im Jahr 1931 erhielt Ernst Heinkel vom zuständigen Reichskommissariat die Kündigung für seine angemieteten Hallen in Rostock-Warnemünde, der Standort befand sich auf dem Gelände des Seeflugzeug-Versuchskommandos, einer militärischen Einrichtung. Als Notlösung wurde daraufhin der Stammsitz der Firma in die Rostocker Bleicherstraße verlegt. Es war ein überschaubares Gelände ohne Erweiterungsmöglichkeiten, bot jedoch durch die unmittelbare Nähe zum Güterbahnhof zumindest unter logistischen Aspekten gute Voraussetzungen. Die Ernst Heinkel Flugzeugwerke GmbH (ab 1943 Ernst Heinkel AG), kurz Heinkel, war eines der größten deutschen Flugzeugbauunternehmen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ernst Heinkel Flugzeugwerke hielten 1352 Patente auf dem Gebiet des Flugwesens und 587 Schutzrechte im Triebwerksbereich. Maschinen und Lizenzen wurden nach DänemarkFinnlandSchwedenUngarn, die Sowjetunion und nach Asien verkauft. Die Firma konstruierte Zivil- und später insbesondere auch Militärflugzeuge. Sie brachte Rostock in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den endgültigen Durchbruch in Sachen Industrialisierung. Rostock wurde moderne Großstadt und Hochtechnologie-Standort. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von etwa 1000 im Jahr 1932 auch durch den Betrieb weiterer Werke in Deutschland und im besetzten Polen und Österreich über rund 9000 Mitte 1939 auf etwa 16.000 Ende 1944.

75 Jahre FERRARI / 1947 - 2022

21728-ferrari-logo-2013.png

Der erste „echte“ Ferrari war der 1947 gebaute Ferrari 125 C Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor. Ferrari baute damals in erster Linie Rennwagen für Sportwagenrennen wie die Mille Miglia, die auch an Kunden verkauft wurden, um Geld zu verdienen.

Daraus entwickelten sich Straßenwagen, die nicht für den Renneinsatz geeignet waren. Für außergewöhnliches Styling aus dem Haus Pininfarina bekannt, sind und waren die Autos von Ferrari beliebt bei den 'Reichen und Schönen'. Neben Pininfarina wurden auch ScagliettiBertone und Vignale mit dem Design von Ferraris beauftragt.

Ferrari befand sich öfter in Krisen. Schon in den 1960er Jahren machte Ford ein Übernahmeangebot, das abgelehnt wurde, worauf der Ford GT40 Ferraris bisherige Vorherrschaft bei den Sportwagenrennen brach. Der Einstieg von Fiat 1969 mit 50 Prozent[7] erbrachte die Finanzen für eine teure Antwort auf den Porsche 917 durch den Bau von 25 Exemplaren des Ferrari 512S, aber erst 1972/73 waren die Sportwagen wieder siegreich. Danach stellte Ferrari diese Art von Rennsport ein, zumal das F1-Team 1973 desolat war und einige Rennen aussetzen musste.